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Studienseminar Neuburg a.d. Donau

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Herzlich Willkommen !

Hier entsteht die Homepage des Studienseminars Neuburg a.d. Donau.

 

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Visitenkarte:

 

Enstehung und EntwicKtung der Stiftung:

Das Studienseminar Neuburg a. d. Donau geht auf eine Präbende zurück, die Herzog Philipp Ludwig (1569 -1614) stiftete. Sie hatte den Zweck, armen Landeskindern des Herzogtums Pfalz-Neuburg den Besuch der lateinischen Schule zu ermöglichen. Im Zuge der Gegenreformation wurde im Jahre 1616 die Präbende den Patres der Gesellschaft Jesu übergeben, denen sowohl die Seelsorge als auch der Unterricht und die Erziehung der Jugend anvertraut war.

Auf Anregung des Jesuitenpaters Rektor Anton Welser stiftete Herzog Wolfgang Wilhelm von Neuburg 1638 das „Studienseminar". Hauptzweck des Seminars war die Heranbildung von Seelsorgern, daneben auch von weltlichen Beamten. Das Seminar erhielt einen Teil der Einkünfte des in der Reformationszeit aufgehobenen Klosters der Benediktinerinnen in Bergen.

Woffgang Wilhelms Sohn, Herzog Philipp Wilhelm, bestätigte 1664 in einem Fundationsbrief das Seminar. In der Urkunde überließ der Herzog „die Verwaltung und Regierung dieses Seminarii und des einverleibten Klosters Bergen mit allen Gründen, Gütern und Einkünften, Rechten und Zugehörigen" dem Pater Rektor des Neuburger Jesuiterkollegs und ließ dies durch eine Confirmationsbulle des Papstes Clemens X. vom 22.12.1674 bestätigen. Kaiser Karl VI. bestätigte das Studienseminar 1737 als „milde Stiftung".

Nach Auflösung des Jesuitenordens kamen 1774 das Seminar und die Stiftung unter staatliche Verwaltung; auch der Seminardirektor wurde vom Kurfürsten bestellt, nachdem schon seit 1771 dem Pater Rektor die Verwaltung des Stiftungsvermögens durch den Kurfürsten Karl Theodor entzogen worden war. Seminarfonds -Administration und Studienseminardirektor wurden getrennt und beide Stellen als gleich geordnet erklärt.

Es folgten Jahrzehnte großer Erschütterungen, die die Stiftung in ihrem Bestand bedrohten. Die königliche Entschließung vom 20.07.1806 formulierte den Seminarzweck neu, nämlich dass das Studienseminar den Hauptzweck habe, „dürftigen und fähigen Jünglingen, die auf solchen Schulen studieren, den Unterhalt zu erleichtern und für ihre sittliche Bildung zu sorgen".

Auf Betreiben des Seminardirektors Karl Resch zogen im Jahre 1816 Seminar und Gymnasium in das ehemalige Ursulinenkloster, dessen Gebäude die Stiftung zum Teil erwarb. Das Seminar entwickelte sich im 19. Jahrhundert zum größten staatlich verwalteten Studienseminar Bayerns.

Im Jahre 1876 wurden Stiftungsverwaltung und Seminarleitung wieder vereinigt. Dem katholischen Charakter der Stiftung entsprechend, wurden mit wenigen Ausnahmen nur katholische Priester als Direktoren eingesetzt.

Das  Studienseminar wurde  1937  als  "Deutsches  Schulheim"  in  das  damalige Erziehungssystem eingefügt und in Personalunion mit dem Gymnasium geführt. Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges und in der ersten Zeit danach wurde das Seminargebäude als Kaserne, Lazarett und Flüchtlingslager zweckentfremdet.

Im Januar 1946 kehrten die ersten Zöglinge in das Studienseminar, das wieder vom Gymnasium getrennt war, zurück. Die Zahl der Seminaristen steigerte sich bis auf 221 im Schuljahr 1958/58.

Im Jahre 1957 eröffnete die Stiftung das Jakob-Balde-Haus in München als Studentenheim und 1980 nahm sie die Fachakademie für Gemeindepastoral der Diözese Augsburg in ihre Neuburger Seminargebäude auf.Ihre Studierenden wohnten in Seminargemeinschaften.

Im Jahre 1987 eröffnete die Stiftung einen Kinderhort und 1990 ein Tagesheim für Schüler/innen an weiterführenden Schulen. Mit dem Abitur 1990 hatten die letzten internen Gymnasiasten das Haus verlassen

1997 begann die Stiftung mit der Verpflegung der Schüler des Descartes-Gymnasiums. Zunächst mit einem einfachen Pausenverkauf, später kamen dann zusätzlich kleine warme Speisen hinzu. Nach dem Umbau des ehemaligen Hallenbades zur “Cafeteria” wurden vollständige Mittagsmenüs angeboten. Seit 2008 ist die nun “Mensa” genannte Cafeteria im Speisesaal .des ehemaligen Internats untergebracht.

2006 - 2008 wurde die Fachakademie für Gemeindepastoral von der Diözese Augsburg geschlossen, damit die letzten Klassen ihre Ausbildung noch beenden konnten..

Zum 01.09.2006 wurde durch Satzungsänderung die bisherige staatlich verwaltete Stiftung in eine öffentliche Stiftung öffentlichen Rechts umgewandelt. Die Leitung der Stiftung erfolgt nun durch zwei weltliche Stiftungsvorstände. Die Tradition, die Stiftungsleitung einem katholischen Priester zu übertragen wurde mit in Kraft treten der neuen Satzung beendet.

Der Leiter der des land- und forstwirtschaftlichen Bereichs der Stiftung Alfred Hornung und der Leiter der Stiftungsverwaltung und des pädagogischen Bereichs der Stiftung Max Pfannschmidt wurden als erste Stiftungsvorstände bestellt.

2008 wurde ein Flügel des Seminarkomplexes (Hallenbadflügel) im Rahmen eines Erbbaurechts an den Landkreis Neuburg-Schrobenhausen zur Erweiterung des Descartes-Gymnasiums überlassen. Ähnliches ist für einen weiteren Flügel (Hohenbleicherbau) geplant

Aktuell werden im Jugendbereich von der Stiftung folgende Projekte unterhalten:

          Kinderhort im Studienseminar

          Tagesheim im Studienseminar

          Schülerverpflegung

          Studentenwohnheim Jakob-Balde-Haus in München

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